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Aktuelles aus der Welt der Finanzen

Erhöhung Höchstbetrag oblig. UVG per 01.01.2016

Per 01.01.2016 wird der Höchstbetrag des versicherten Verdienstes in der obligatorischen Unfallversicherung erhöht. Der Bundesrat hat entschieden, die Obergrenze von CHF 126’000 auf CHF 148’200 hinauf zu setzen.

Private Vorsorge

Für die Säule 3a gilt für 2015 der Maximalbetrag von CHF 6'768.00 für Erwerbstätige mit Pensionskasse und
CHF 33'840.00 für Erwerbstätige ohne Pensionskasse und für Selbstständigerwerbende resp. max. 20% des Erwerbseinkommens. Wir raten, diesen Betrag bereits anfangs Jahr einzuzahlen, da die Zinsen auf den Säule 3a-Konten deutlich höher sind als auf Privatkonten.

Neues Rechnungslegungsrecht per 01.01.2013

Die Schweiz erhält ein neues Rechnungslegungsrecht, dessen Anforderungen nach der wirtschaftlichen Bedeutung der Unternehmen abgestuft sind. Der Bundesrat hat die entsprechende Änderung des Obligationenrechts und die erforderlichen Ausführungsbestimmungen auf den 1. Januar 2013 in Kraft gesetzt.

Das neue Rechnungslegungsrecht knüpft grundsätzlich nicht mehr an die Rechtsform des Unternehmens, sondern an dessen wirtschaftliche Bedeutung an. Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit weniger als CHF 500'000 Umsatzerlös pro Geschäftsjahr, Vereine und Stiftungen, die sich nicht ins Handelsregister eintragen lassen müssen, und nicht revisionspflichtige Stiftungen müssen nur über die Einnahmen und Ausgaben sowie über die Vermögenslage Buch führen (''Milchbüchlein-Rechnung''). Die allgemeinen Vorschriften des neuen Rechnungslegungsrechts entsprechen der Buchführung und Rechnungslegung eines gut geführten KMU. Weitergehende Bestimmungen gelten für Unternehmen, die der ordentlichen Revision unterliegen, und für Konzerne. Unter bestimmten Voraussetzungen muss im Interesse des Kapitalmarkts oder zum Schutz von Personen mit Minderheitsbeteiligungen ein Einzelabschluss oder eine Konzernrechnung nach einem anerkannten Standard zur Rechnungslegung erstellt werden.

Ein modernes Informationsinstrument

In einer neuen Verordnung bezeichnet der Bundesrat fünf private Regelwerke als anerkannte Standards zur Rechnungslegung (IFRS, IFRS für KMU, Swiss GAAP FER, US GAAP und IPSAS). Aufgrund des direkten Verweises auf diese Standards ist stets deren aktuellste Fassung massgebend. Ein Standard muss vollständig und für den ganzen Abschluss übernommen werden. Ein Einzelabschluss oder eine Konzernrechnung nach einem anerkannten Standard ist frei von stillen Willkürreserven und gibt die tatsächliche wirtschaftliche Lage des Unternehmens wieder (''True and fair view''). Solche Abschlüsse sind weder für die Bemessung der Steuern noch für die Erhebung der Sozialabgaben massgebend, sondern dienen den an einem Unternehmen beteiligten Personen als zusätzliches modernes Informationsinstrument.

Gemäss neuem Rechnungslegungsrecht sind die Geschäftsbücher, die Buchungsbelege, der Geschäfts- und der Revisionsbericht während zehn Jahren aufzubewahren. Die Geschäftskorrespondenz hingegen muss – allfällige spezialrechtliche Bestimmungen vorbehalten – nur noch aufbewahrt werden, wenn sie die Funktion eines Buchungsbelegs hat. Die Geschäftsbücherverordnung ist deshalb entsprechend angepasst worden.

Die Unternehmen haben zwei bzw. drei Jahre Zeit, um sich an die neue Rechtslage anzupassen. Sie müssen die neuen Bestimmungen ab dem Geschäftsjahr 2015 – bei der Konzernrechnung ab dem Geschäftsjahr 2016 – anwenden. Sie können diese aber auch freiwillig bereits früher anwenden.

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Veränderung der Sozialabzüge per 1.1.2011

Ab 1. Januar 2011 änder sich das Gesamttotal der AHV/IV/EO Lohnbeiträge der Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden von bisher je 5.05% auf neu 5.15%. Gemäss Bundesratsbeschluss wird der Beitragssatz für die Erwerbsersatzordnung EO bis Ende 2015 von 0.15% auf 0.25% angehoben. Zusätzliche Ausgaben der EO für die Mutterschaftsentschädigung werden so gesichert.
Für die Sanierung der Arbeitslosenversicherung werden die Beiträge ebenfalls angehoben von je 1.00% auf 1.10%

Somit ergeben sich folgende Veränderungen:

bis 31.12.2010

ab 01.01.2011

AHV Alters- und Hinterbliebenenversicherung

4.20%

4.20%

IV Invalidenversicherung

0.70%

0.70%

EO Erwerbsersatzordnung

0.15%

0.25%

Total

5.05%

5.15%

ALV Arbeitslosenversicherung

1.00%

1.10%


Ebenfalls wird der Solidaritätsbeitrag von 1.00% für Lohnbestandteile zwischen dem maximal versicherbaren Lohn von CHF 126'000.00 bis CHF 315'000.00 wieder eingeführt, welcher von den Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden je zur Hälfte getragen wird.

Befristete Zusatzfinanzierung für die IV ab 1.1.2011

Die Mehrwertsteuersätze werden auf den 1. Januar 2011 angehoben. Nicht geändert haben hingegen das Ausmass und die Dauer der Steuersatzerhöhung. Es ist also weiterhin vorgesehen, während sieben Jahren den Normalsatz um 0,4 Prozentpunkte, den reduzierten Satz um 0,1 Prozentpunkt und den Sondersatz für Beherbergungsleistungen um 0,2 Prozentpunkte höher anzusetzen.

Dies bedeutet ab 1. Januar 2011 also folgendes:

bis 31.12.2010

ab 01.01.2011

Normalsatz

7.6%

8.0%

Reduzierter Satz (Wasser, Ess- und Trinkwaren ausser alkoholische Getränke, Vieh, Geflügel und Fische, Getreide, Medikamente sowie Druckerzeugnisse ohne Reklamecharakter)
(Art. 36 Abs. 1 MwStG)

2.4%

2.5%

Sondersatz für Beherbergungsleistungen (Gewährung von Unterkunft einschliesslich der Abgabe eines Frühstücks)
(Art. 36 Abs. 2 MwStG)

3.6%

3.8%



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Neues MwSt-Gesetz tritt per 1.1.2010 in Kraft

Die wichtigsten Ziele der Totalrevision des Bundesgesetzes über die MwSt waren die Vereinfachung und benutzerfreundlichere Gestaltung der gesetzlichen Bestimmungen. Über 50 Massnahmen sollen die administrative Entlastung der Unternehmen herbeiführen und die mit der Erhebung der Steuer verbundenen Kosten senken.

Die wichtigsten Änderungen sind:

1. Steuerpflicht:
An Stelle der bisher festgelegten Umsatzlimiten von CHF 75'000.-- bzw. CHF 250'000.-- gilt neu eine einzige jährliche Umsatzlimite von CHF 100'000.--. Die Steuerpflicht wird neu nicht mehr dadurch begründet, dass die Umsätze eine Limite überschreiten, sondern das Nichterreichen dieser Limite führt dazu, dass der Erbringer der Umsätze von der Steuerpflicht befreit ist. Von dieser Umsatzlimite ausgenommen sind Sportvereine, gemeinnützige Institutionen und Kulturvereine, für welche eine Umsatzlimite von CHF 150'000.-- gilt.

2. Saldosteuersätze/Pauschalsteuersätze
Neu ist die Abrechnung nach Saldosteuersätzen bis zu einem Umsatz von CHF 5 Mio. jährlich möglich (bisher bis CHF 3 Mio.). Diese Methode muss neu nur noch während mindestens einem Jahr beibehalten werden.

3. Vorsteuerabzug
Das neue Gesetz verfolgt den Grundsatz, dass alle im Rahmen einer unternehmerischen Tätigkeit angefallen Vorsteuern grundsätzlich abziehbar sein sollen. Daher ist ein Ausschluss von 50% des Vorsteuerabzugs auf den Ausgaben für Verpflegung und Getränke nicht mehr vorgesehen.

4. Eigenverbrauch
Der Eigenverbrauch wird nur noch in Form einer Korrektur des Vorsteuerabzugs berechnet und bildet somit nicht mehr einen Bestandteil des zur Steuerberechnung massgebenden Umsatzes.

Neue Steuerfreigrenze für Zinsen

Das bisher geltende Sparheftprivileg fällt auf den 1. Januar 2010 mit der Änderung des Bundesgesetzes über die Verrechnungssteuer im Zusammenhang des Unternehmenssteuerreformgesetz II weg. Bis anhin galt ein Freibetrag von CHF 50.-- für «auf den Namen lautende Spar-, Einlage- oder Depositenhefte und Spareinlagen».
Neu sind die Zinsen aller Kundenguthaben von der Verrechnungssteuer ausgenommen,
wenn der jährliche Zinsertrag nicht mehr als CHF 200.-- beträgt. Diese Freigrenze gilt damit neu
auch für Kontokorrentkonti, sofern die definitiven Soll- und Habenzinsen für das gesamte
Kalenderjahr erst am Ende des Kalenderjahres berechnet werden. Erfolgt die Zinsabrechnung
eines Kontos halbjährlich oder quartalsweise, entfällt diese Freigrenze.

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